Verfügbar

Margarete

2026 · Acryl auf Leinwand · 120x100 cm

Doppelporträt auf Leinwand mit überlagerten Gesichtern, kupferfarbenem Grund und markanten Farbakzenten in Blau, Rot und Gelb im Querformat.

Jahr
2026
Technik
Acryl auf Leinwand
Farbe
kupfer, blau, rot
Größe
120x100 cm
Anfrage
Werkdaten und Verfügbarkeit auf Anfrage
Status
Verfügbar
  • Überlagertes Doppelporträt
  • kupferfarbener Grund
  • Blau-Rot-Gelb-Akzente
  • Querformat 120 x 100 cm
Originalkunstwerk „Margarete“ – Acryl auf Leinwand (2026), 120x100 cm
Hauptbild
Detail
Im Raum

Über das Werk

„Margarete“ ist ein Porträt über Gleichzeitigkeit. Zwei Gesichter – oder möglicherweise zwei Zustände derselben Persönlichkeit – überlagern sich innerhalb einer gemeinsamen Bildfläche. Ihre Konturen treten hervor, lösen sich wieder auf und verbinden sich miteinander. Dadurch entsteht ein Spannungsfeld zwischen Individualität und Spiegelung, Erinnerung und Gegenwart, innerer und äußerer Wahrnehmung.

Kupferfarbene und warme erdige Nuancen bilden den ruhigen Grund des Werkes. Darüber entwickeln sich Weiß, Grau und Creme sowie prägnante Linien und Farbfelder in Blau, Rot und Gelb. Die bewusst sichtbare Malweise lässt die Gesichter nicht abgeschlossen erscheinen. Vielmehr scheinen sie während des Betrachtens immer wieder neu zusammengesetzt zu werden.

Besonders die Augen bilden die emotionalen Fixpunkte der Komposition. Mehrere Blickrichtungen existieren gleichzeitig und verweigern eine eindeutige Perspektive. Das Bild kann dadurch ebenso als Begegnung zweier Menschen wie als visuelle Darstellung unterschiedlicher Facetten einer Persönlichkeit gelesen werden.

Die Überlagerung wird in „Margarete“ nicht zum Verlust von Identität. Im Gegenteil: Gerade aus den Verschiebungen, Brüchen und Wiederholungen entsteht Individualität. Vergangenheit und Gegenwart, Nähe und Fremdheit, Selbstbild und Wahrnehmung durch andere scheinen nebeneinander bestehen zu dürfen.

„Margarete“ betrachtet Identität nicht als festes Porträt, sondern als etwas Bewegliches und Vielschichtiges. Ein Werk über das, was gleichzeitig sichtbar sein kann – und über jene Teile eines Menschen, die sich niemals vollständig auf eine einzige Ansicht reduzieren lassen.